Konzept

1. Vorwort
2. Warum eine TKA Grundschule in St. Georgen
3. Das Besondere an unserem Konzept
4. Was uns wichtig ist
5. Die pädagogischen Ideen/Grundlagen/Prinzipien
5.1 Wissenschaftliche Basis und Background
5.2 Beispiele aus der Praxis
5.3 Übergänge sanft gestalten
5.5 Die achtungsvolle Beziehung als Grundlage des Lernens
5.6 Die Bedeutung der Gruppe für die Kinder und das Lernen
5.7 Schul und Unterrichtsklima Schulhaus und Umgebung
5.8 Achtsamkeit im Hinblick auf die ideellen und materiellen Ressourcen
6. Lernverständnis
7. Übersicht über die Organisation des Schulalltags
8. Lehrplan/Lernfelder/Inhalte
9. Schulaufnahme/Beiträge


Lernverständnis



Lernen ist ein sozialer Prozess, der in alltäglichen Situationen geschieht. Die Kinder lernen eine Vielzahl an Arbeits- und Lernformen. Diese sollen sinnvoll angewandt und gegebenenfalls verbessert werden. Ein besonderer Schwerpunkt ist für uns dabei die Einbeziehung der Erkenntnisse aus der Wissenschaft über die Auswirkungen des Trainierens künstlerischer Tätigkeiten im Bezug auf das Lernen. Das heißt konkret: Jedes Kind soll umfassend und ganzheitlich gefördert werden. Dazu braucht jedes Kind sein eigenes Tempo beim Erlernen von Inhalten und beim Entwickeln seiner Fähigkeiten. Jedes Kind soll seine positive Einstellung zum Lernen aufrechterhalten. Jedes Kind bringt unterschiedliche Themen mit in den Schulalltag. Jedes Kind braucht unterschiedliche Angebote und Hilfen, die zur Lösung einer Aufgabe notwendig sind. Die Kinder sollen eigene Lösungswege entwickeln, ausprobieren und anwenden. Hierzu ist es notwendig, dass es eine Vielzahl an unterschiedlichen Lerngelegenheiten und Lernangeboten gibt. Für die Praxis heißt das:
Lernformen anbieten und entwickeln, die einen individuellen Zugang zum Lernthema ermöglichen

- Erlerntes sinnvoll anwenden und auf andere Gebiete übertragen

- Teamarbeit und Kooperation fördern

- Begabungen erkennen und fördern

- Stärken und Schwächen erkennen und hinterfragen

- Lernen reflektieren, Gelerntes erklären und darstellen können

- Projekte anbieten, in denen die wissenschaftlich anerkannten Erkenntnisse aus der Förderung von Kindern mit Mitteln der Kunsterziehung Berücksichtigung finden

Auch die Pädagoginnen und Pädagogen verstehen sich als Lernende. Sie entwickeln sich in der Bewältigung des Alltags weiter und sind offen für neue Ideen. Sie nehmen die Kinder als Menschen an, von denen wir Erwachsene auch lernen. Die Pädagoginnen und Pädagogen nehmen an außerschulischen Fortbildungen teil.